Ich bin eher durch Zufall in den letzten Tagen über das Wordpress Plugin Structured Blogging gestolpert, über welches ich bereits berichtet habe, und seitdem habe ich mich intensiv mit dem Thema Microformats beschäftig. Da ich denke, dass Microformats nicht nur eine extrem interessante Entwicklung sind, sondern auch einen weiteren wichtigen Baustein der Web2.0 Bewegung stellen werden, möchte ich an dieser Stelle mit einer Serie von Beiträgen auf das Thema näher eingehen.
Den Anfang macht diese allgemeine Einleitung, auf die eine Reihe von Beschreibungen einzelner Microformats mit ihren Anwendungsgebieten folgen werden. Wer bereits meine Artikelserie über die MoTagRix verfolgt, wird auch hier ständige Querverweise finden und man kann sicherlich zukünftig einen Beitrag a la “Microformats und die MoTagRix” erwarten, da Microformats hier einen Schlüsselposition in der Umsetzung der MoTagRix einnehmen.
Was sind Microformats?
Es handelt sich bei Microformats um ein Set an einfachen und offenen Standars zur semantischen Auszeichnung von Daten auf Basis weit verbreiteter existierender Formate. Es geht dabei bewusst darum, bereits Vorhandenes, wie z.B. XHTML, zu erweitern und damit auf bestehendem Nutzerverhalten- und Gewohnheiten aufzubauen und eben keine neue Technologie in den Raum zu werfen, die dann wiederum ein Umdenken und verändertes Handeln erfordert.

Ziel von Microformats ist es, existierenden und zukünftigen Microcontent (z.B. einen Blog Eintrag) so zu erweitern, dass er nicht nur in erster Linie für Menschen lesbar ist, sondern in zweiter Linie auch für Maschinen interpretierbar wird. Der Hintergrund dazu ist kurz zusammengefasst, dass mit der Entwicklung von reinem HTML zu der Kombination von XHTML und CSS bereits ein erster wichtiger Schritt getan wurde, um Inhalt und Form voneinander zu trennen. Microformats gehen hier jetzt einen Schritt weiter und berreichern bestehendes XHTML um Auszeichnungsstandards, die es ermöglichen auf einfache und unkomplizierte Art und Weise, die enthaltenden Informationen so auzuzeichnen, dass sie eine Semantik aufweisen, die auch Maschinen interpretieren können.
Wichtig sei an dieser Stelle zu sagen, dass Microformats keine neue Sprache sind, keine neuen Technologien, Browser oder sonstige Dinge erfordern, sondern ganz gezielt auf bestehenden Standards aufbauen und damit das wichtigste Erfolgskriterium erfüllen, um schnelle Verbreitung zu finden.
Welche Microformats gibt es bereits?
Microformats stehen noch relativ am Anfang und befinden sich insgesamt in der Entwicklung und der berühmten Beta Phase. Um selbst zu verfolgen, welche Formate in welchem Entwicklungsstadium sind und welche neuen Drafts es gerade gibt, empfiehlt sich das Microformats Wiki, welches eine vollstädnige Aufzählung bereit hält.
An dieser Stelle führe ich exemplarisch Mikroformate auf, um einen besseren Eindruck davon zu bekommen, was hinter Microformats steckt und wie sie angewendet werde können:
- hCard - Mikroformat um Personen und Organisationen auszuzeichnen
- hCalender - Mikroformat um Termine und Events auszuzeichnen
- hReview, VoteLinks - Mikroformate um Meinungen, Bewertungen und Rezensionen auszueichnen
- XFN - Mikroformat um soziale Netzwerke zu beschreiben
- rel-licence - Mikroformat um Lizenzrechte auszuweisen
- rel-tag - Mikroformat um Tags innerhalb von Microcontent auszuweisen
Was man an dieser Aufzählung bereits erkennen kann, ist die Detailebene, auf der sich Microformats bewegen. Es geht nicht darum in zwei Jahren über 200 einzelne Microformats zu haben, sondern das Microformats die wichtigsten Elemente einer Datenstruktur beschreiben können, um dann in einem zweiten Schritt diese zu komplexeren Gebilden zu arrangieren.
Was bringen mir Microformats?
Und nun zu der wichtigsten Frage, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt: Was bringen mir Microformats? Generell kann man diese Frage damit beantworten, dass durch die Auszeichnung mit Mikroformaten der Content, den wir produzieren, wertvoller wird, da er einfacher wiederverwertbar ist und wir ihn einmal produziert, in andere Anwendungen integrieren oder andere Anwendungen ihn sich widerum selbst extrahieren können.
Wer im Moment das Thema Microformats stark mit antreibt ist Technorati. Jeder der in seinem Blog bereits ein Plugin wie z.B. Ultimate Tag Warrior verwendet, um einzelne Posts (Mikrocontent) mit Tags zu versehen, benutzt dabei das Microformat rel-tag, mit dem der Link als Tags erkennbar macht. Wenn Technorati dann diesen Beitrag indiziert, werden die Tags automatisch als solche erkannt und somit kann der Beitrag auch über technorati.com/tags/ gefunden werden.
Das ist natürlich nur ein kleines Suchmaschinen Szenario. Wenn man die Sache weiterdenkt, das eine große Menge an Inhalten mit Microformats ausgezeichnet ist und somit Suchmaschinen eindeutig erkennen können, um was für Content es sich handelt und sogar die einzelnen Informationen, wie z.B. die Uhrzeit oder den Ort bei einem Event, handhaben können, werden in Zukunft damit hervorragende neue Suchoptionen auf uns zukommen.
Über diesen Suchmaschinen Nutzen hinaus gibt es auch den Multichannel-Publishing Ansatz, mit dem OutputThis daherkommt. OutputThis macht es bereits jetzt möglich, kombiniert mit dem Structured Blogging Plugin für Wordpress und MovalbeType, aus z.B. Wordpress eine Rezension gleichzeit auf mehreren Plattformen zu veröffentlichen. Ich möchte also einen Beitrag über ein neues Buch in meinem Blog schreiben und habe auf Grund des Microformats hReview und dem Dienst OutputThis die Möglichkeit, diese Rezension auch in einem weiteren Blog, in meinem Yahoo360° und bei Amazon unter meinem Namen mit einem Click zu veröffentlichen.
Aber den wohl spannensten Verwendungszweck von Microformats sehe ich darin, Informationen aus dem Web direkt in sinnvolle Applikationen automatisiert zu integrieren. Eine Sezenario dafür wäre z.B. dass ich dem Google Calendar sagen kann, was mein Blog ist und dann automatisch alle Termindaten, die in meinen Posts enthalten sind, auch in meinem Calendar erscheinen. Mein Adressbuch kennt ebenso mein Blog - oder auch evtl. meine del.icio.us Liste -, wie auch mein web basiertes Aufgbentool und und und …
Spannend ist auch die Überlegung, was Mikroformats für Konsequenzen auf die eingesetzten Browsertechnologien haben werden. Einen ersten Ansatz, alles was unter Web2.0 gehandelt wird und sich hinter dem Begriff Microformats verbirgt intelligent in einen Browser zu integrieren, verfolgt bereits Flock. Dieser Browser befindet sich zwar noch - wie sollte es auch anders sein - im frühen BETA Stadium, lässt aber schon erahnen wohin die Reise gehen kann und hält bereits fazierende Verknüpfungen von Web2.0 Diensten und den intelligenten Einsatz von Microformats bereit.
Ich denke man erkennt schnell, dass die möglichen Anwendungsgebiete gross, spannend und vielseitig sind. Auf alle einzugehen, die mir jetzt spontan einfallen, würde sicherlich den Rahmen dieses eh schon zu langen Posts sprengen und werden daher getrennt voneinander in den nächsten Episoden anhand unterschiedlicher Mikroformate erläutert.
Ausblick auf weitere Episoden
In den nächsten drei Episoden werden folgende Themen behandelt werden:
- hCalendar - Wie ich bereits heute mit einem Workaround dieses Microformat in Google Calendar integrieren kann
- hCard - Wie ich bereits heute mit Technorati aus einer Webseite heraus dieses Microformat in eine vCard umwandel
- Szenario Time - Anhand bestehender Dienste vorstellen, wie weitere Anwendungsgebiete aussehen könnten
Das erstmal zu dem, was ich selbst geplant habe. Ich hoffe natürlich zahlreiches Feedback von euch zu bekommen und gehe gerne gezielt auf Fragen und Wünsche ein.




27 responses so far ↓
1 Raju Bitter - OpenLaszlonaut // Apr 18, 2006 at 1:28 pm
Microformats und Structured Blogging…
Es gibt also noch mehr Berliner mit Interesse am Structured Blogging Projekt außer uns. Sebastian Küpers schreibt gerade eine Artikelserie zum Thema Microformats und Structured Blogging. Der erste Beitrag mit dem Titel Microformats #1: Eine Einleitu…
2 web.XpunktNull.de » Microformats // Apr 18, 2006 at 2:02 pm
[…] Eh ich das hier alles wiederhole - schaut doch direkt hier! […]
3 Markus // Apr 18, 2006 at 2:07 pm
falls du noch nicht drüber gestolpert bist: bei readwriteweb gibts gerade einen ähnlichen Fokus (beginnend mit http://www.readwriteweb.com/archives/microcontent_de.php ) - könnte dich interessieren.
4 Raju // Apr 20, 2006 at 7:36 pm
http://www.readwriteweb.com ist der Blog von Richard MacManus. Er hat die Texte für http://www.structuredblogging.org komplett überarbeitet und größtenteils neu erstellt und kennt sich mit dem Structured Blogging Projekt sehr gut aus. Also: äußerst lesenswert, was er so schreibt
5 sebastian.kuepers // Apr 21, 2006 at 2:24 am
Absolut - über readwriteweb.com bin ich bei meinen Recherchen auch gestoßen. Wirklich empfehlenswert die Seite. Aber danke nochmal für den Hinweis
6 Microformats Newsticker Issue 21/04 at pixelsebi’s repository // Apr 21, 2006 at 6:37 am
[…] Neben der reinen Artikelserie zu Microformats wird es ab jetzt auch noch diesen Newsticker geben, der in kompakter Form aktuelle Entwicklungen zum Thema aufgreift. […]
7 Stephan // Apr 21, 2006 at 8:00 am
Warum wird kein rdf benutzt? rdf ist doch eine Sprache(xml-derivat), mit der Semantiken den Maschinen beigebracht werden können. Irgendwie wird mal wieder alles doppelt und dreifach entwickelt.
8 Bernhard // Apr 22, 2006 at 5:16 pm
Danke für diese Einführung.
Beim Paradebeispiel hCard, das ich schon einmal für eine Seite nutzen wollte, sehe ich aber mindestens Schwächen:
- die Adresse sollte besser als deklariert werden
- Telefon, Fax und eventuell E-Mail-Adresse sollten besser in einer Definitionsliste zusammengefasst werden
Außerdem frage ich mich, ob die E-Mail-Adresse nicht irgendwie vom dem maschinenlesbaren Teil abgegrenzt sollte, damit sich jeder seine eigene spamvermeidende Lösung (mit Hilfe von JavaScript oder Bildern) basteln kann.
Wenn man dies alles berücksichtigen würde, wäre die hCard aber wahrscheinlich nicht mehr eine vCard in XHTML.
9 sebastian.kuepers // Apr 23, 2006 at 7:46 am
@Stephan
Ich hab mir überlegt mal einen kleinen Artikel mit Diskussion zum Thema Mikroformats vs. RDF zu starten. Kommt bald - eine interessante Frage, die sich vielleicht noch mehr Leute stellen. Danke!
@Bernhard
hCard-Spamminng - oh je - stimmt natürlich - so bald Kontaktinformationen im Web noch einfacher auszuwerten sind, um so stärker sind diese auch Spam gefährdet.
Soweit ich weiss, musst Du ja aber keine Email Adresse - bzw. den Teil der Email-Adresse nicht in die hCard einfügen. Es ist ja nicht so, dass eine hCard nur “gültig” ist - Validierung wird ja gerade erst angedacht - wenn alle Felder ausgefüllt sind.
10 Diskussion: RDF vs. Microformats at pixelsebi’s repository // Apr 23, 2006 at 11:28 am
[…] Zu meiner Einleitung über Microformats kam per Email und über die Comments die Frage auf, warum man eigentlich mit Microformats schon wieder versuche das Rad neu zu erfinden, da es doch schon RDF gibt? Ich wollte die Diskussion ganz bewusst nicht in den Comments weiterführen und hebe sie hiermit nochmal raus, mache den Anfang und bitte um rege Teilnahme! […]
11 structured blogging jetzt auch auf deutsch! at pixelsebi’s repository // Apr 26, 2006 at 1:02 am
[…] Also jeder Wordpress oder Movable Type Blogger, der sich noch nicht mit Microformats beschäftigt haben sollte, kann erstmal diese Einleitung zu dem Thema lesen und sich dann natürlich auf der structuredblogging.de über das Projekt weiter informieren und sich das Plugin besorgen. YiGG it! - Digg it! - Blink it! […]
12 Japhy.at - Usability, Web 2.0 und das Leben in Wien » Archiv » Wochenrückblick Nr. 8: Laufen im Rausch mit Laberbrettern // Apr 28, 2006 at 11:56 am
[…] Falls sich übrigens jemand über den zweiten Eintrag zu den Chili Peppers bei Stefan Raab gewundert hat (ich meine jetzt nicht den mit dem Video-Link sondern die zweite Termin-Ankündigung): Das ist ein Beitrag im sog. structured blogging - Format. Kurz gesagt geht es darum, Inhalte stärker zu strukturieren um diese für Maschinen lesbarer zumachen. Dadurch können diese Inhalte dann auf anderen Sites weiterverwendet werden. Auch für Suchmaschinen sind diese sog. microformats interessant. Very cool. In den nächsten Tagen werde ich einen kurzen Artikel dazu schreiben und die Idee dahinter genauer vorstellen. So, das war’s, ich wünsche ein schönes Wochenende! Technorati Tags: Google Maps, laufrausch.net, microformat, structured bloggin, Web 2.0, yigg.de […]
13 tallpoppy » Blog Archiv » Die Zukunft gehört dem strukturiertem Bloggen // Apr 30, 2006 at 11:59 am
[…] Angeregt durch einen sehr lesenswerten Beitrag von Sebastian bei http://pixelsebi.com/?p=58 , habe ich mich in den vergangenen zwei Tagen einmal näher mit dem Thema “strukturiertes Blogging” structured blogging)Â auseinandergesetzt. […]
14 Raju Bitter - OpenLaszlonaut » Blog Archive » Structured Blogging Community wächst // May 3, 2006 at 1:29 pm
[…] Microformats #1: Eine Einleitung bei Pixelsebi […]
15 Technikwürze :: Design & Webstandards Podcast » Blog Archiv » Technikwürze 19 - Microformats und viel Design // May 31, 2006 at 4:36 pm
[…] Microformats: http://pixelsebi.com/index.php?p=58 […]
16 Microformats Suchmaschine online! at pixelsebi’s repository // Jun 1, 2006 at 11:32 am
[…] Nun ist es endlich soweit: Wie ich breits in meiner Einleitung zu Microformats beschrieben habe, ist ein denkbares und sinnvolles Anwendungszenario die gezielte Suche nach Microformats in Suchmaschinen. D.h. wenn ich z.B. einen Kontakt suchen möchte, kann ich gezielt angeben, dass ich ausschliesslich nach Kontaktinformationen zu dem Namen xyz suchen will und muss nicht einfach die Namen bei Google eingeben und mir selbst überlegen, ob die angezeigeten Sucherergebnisse nun Kontaktinformationen enthalten oder nicht. […]
17 Technikwürze :: Design & Webstandards Podcast » Blog Archiv » Technikwürze #19 - Microformats und viel Design // Jun 4, 2006 at 10:44 am
[…] Microformats: http://pixelsebi.com/index.php?p=58 […]
18 » Strukturiertes Bloggen - relab.ch - Business 2.0 whitepaper â„¢ // Jul 12, 2006 at 10:54 pm
[…] Eine sehr gute Erklärung findet man bei Pixelsebi. Ach, ich bin ganz aufgeregt mit diesem ganzen Microformaten.
[…]
19 dfjmkdcoui // Jul 13, 2006 at 12:19 pm
ixqkus…
mvlioaharm hryzuiy vftlmeuqs…
20 » Microformats und Structured Blogging Raju Bitter: OpenLaszlo, Open Ideas, Open Mind // Aug 1, 2006 at 7:31 pm
[…] Es gibt also noch mehr Berliner mit Interesse am StructuredBlogging Projekt außer uns. Sebastian Küpers schreibt gerade eine Artikelserie zum Thema Microformats und Structured Blogging. Der erste Beitrag mit dem Titel Microformats #1: Eine Einleitung bietet eine gute Einführung zum Thema. Weitere Beiträge sollen folgen. Erfreulich zu sehen, dass Structured Blogging auch in Deutschland in den Blickpunkt der Web 2.0 Interessierten gerät. berlin, Internet, Microformats, News, Semantic Web, Structured Blogging Web 2.0 […]
21 Firefox, Camino, Safari … und Microformats at pixelsebi’s repository // Aug 2, 2006 at 9:23 am
[…] Wie ich bereits in meiner Einleitung zu Microformats dargelegt habe, werden vor allem auch Browser eine interessante Rolle bei Anwendungszenarien für Microformats spielen. Nachdem Flock sich nun schon tolle Gedanken zur Integration von Microformats in einen Webbrowser gemacht hat, scheinen auch andere nachzuziehen und man findet erste Hinweise im Web darauf, dass Bewegung ins Spiel kommt: […]
22 Deutscher Microformats Podcast at pixelsebi’s repository // Aug 3, 2006 at 6:22 pm
[…] Super sind auch die gesammelten Links, die am Ende der Abschrift zu dem Podcast zu finden sind. Reinschauen lohnt sich … nur meine eigene Einleitung zu Microformats ist wohl ausversehen unter “Internationale Ressourcen” gelandet […]
23 Microformate für Dummys :) » die Netzspielwiese // Aug 5, 2006 at 11:10 am
[…] Microformats #1: Eine Einleitung […]
24 podcast#3 - hAtom und die Welt der Syndikation at pixelsebi’s repository // Aug 14, 2006 at 10:38 am
[…] Shownotes: Feedburner, Microformats, Zuhörerfrage, RDF bei Wikipedia, Npool, Deutsches Mikroformate Wiki, Deutsche Mikroformate Mailingliste, Neue Feeds auf meinem Blog, Pixelsebi’s Microformats Feed, W3C, Tim Bruners Lee, Semantic Web, Der Microformats Approach, Ein Triple, IBM zu Microformats, claimID, mySpace, World of Warcraft, Das Internet Archiv, Slashdot NSA Meldung, hAtom, RSS, Atom, Wordcamp, Wordpress, Microformats Mailingliste, XFN, Chris Messina Artikel, Sandbox Theme, Einleitung zu Microformats, hCard, vCard, hCalendar, DRY Konzept, RSS Reader NetNewsWire, NetNewsWire Erweiterung, Firefox/Flock Plugin Tails, Odeo Anmerkungen: Ich hab einen dicken Versprecher drin: Atom ist natürlich kein Mikroformat sondern ein XML-Feed-Format. hAtom ist das passende Mikrofromat dazu. Ich wollte jetzt da aber nicht rumschneiden, wegen dem Versprecher […]
25 Microformats Quellensammlung | Dr. Web Weblog // Jan 13, 2007 at 5:04 am
[…] Microformats #1: Eine Einleitung Was sind Microformats? Welche Microformats gibt es bereits? Was bringen mir Microformats? von Sebastian Küpers […]
26 Bloggemeyer » Blog Archiv » Die Zukunft gehört dem strukturiertem Bloggen // Mar 16, 2007 at 6:53 pm
[…] Angeregt durch einen sehr lesenswerten Beitrag von Sebastian bei http://pixelsebi.com/?p=58 , habe ich mich in den vergangenen zwei Tagen einmal näher mit dem Thema “strukturiertes Blogging” (structured blogging) auseinandergesetzt. […]
27 ritzenhoff // Aug 5, 2007 at 8:39 pm
Den Ansatz von Microformats halte ich prinzipiell schon für gut. Eine Internetseite so aufzubauen, dass ihr Inhalt auch einer gewissen Semantik entspricht (Stichwort “POSH”), war ja auch das Anliegen derer, die HTML ursprünglich entworfen hatten.
Woran allerdings die Microformats kranken ist letzten ihr Missbrauch des class-Attributs, was ja gar keinen semantischen Nutzen, sondern einfach nur ein Notbehelf darstellt. Dies resultiert daraus, dass es bislang nicht geschafft wurde, XML so ins Web bzw. die Browser zu integrieren, dass man damit vernünftig arbeiten kann.
Meiner Meinung nach sollte man vielmehr dransetzen, die Webformate voranzubringen und so wirklich zu einer vernünftigen Semantik im Web zu kommen, als mit irgendwelchen frei erfundenen Klassen-Konstrukten zu imitieren, was letztlich nur einen Wust an HTML-Tags und -Attributen darstellt.
Leave a Comment