OK - ich geb es ja zu … leicht provokanter und platter Titel - aber ich bin wirklich enttäuscht von YouTube und Co. Ich habe mir nämlich gestern mal die Zeit genommen, mich ausgiebig mit YouTube, myVideo, Clipfish und Konsorten zu beschäftigen und habe mir angesehen, was es dort so alles zu sehen gibt.
Das hätte ich lieber nicht machen sollen!
Wie war das gleich: “internet is for porn” - scheint sich zumindest auf diesen Videoportalen zu bestätigen. Haben denn junge 16jährige Mädels nicht besseres zu tun, als vor einer Webcam anzüglich zu tanzen, sich auszuziehen und sich dann über die Aufrufe ihrer Videos offensichtlich dringend nötige Selbstbestätigung zu holen?
Wenn ungefähr 30% der Inhalte dieser Videoportale unter den Begriff “Porn” fallen, sind 69% eine Sammlung an kurzen Clips, die auch schon keiner im Fernsehen ertragen kann. Kurze Ausschnitte von TV-Total und tausender kleiner Filme, dich auch bei den “witzigsten Werbespots der Welt”, “Die Pannenshow” und wie sie sonst alle heissen, laufen könnten.
Wirkliche Perlen habe ich nicht gefunden. Ich habe aber trotzdem mal 1% übrig gelassen und vermute, dass in diesen Videoportalen noch irgendein origineller Inhalt stecken muss.
Wer will da Werbepartner werden?
Mich wundert es gar nicht, dass diese Videoportale keine renommierteren Werbepartner als Paris Hilton finden. Die passt da wirklich gut rein. Ansonsten muss ich sagen, dass ich keinem unserer Kunden empfehlen würde im Moment auf so einer Videoplattform zu werben, da der Content wirklich so dermaßen schlecht ist, dass auch noch so hohe Pageviews das nicht wieder gut machen können.
Irgendwie war es von mir aber auch naiv zu glauben, diese Portale wären voller Ze Franks
Da aber die Blogoshpäre in Deutschland noch nicht wirlich durchgestartet ist, wird es auch wohl noch länger dauern, bis die Leute anfangen Vlogging zu berteiben und dabei auch guter Content zu Tage tritt.







Subscribe this blog