Gerade noch getwittert, dass man ja nichts über die re:publica schreiben muss - schon sitze ich unten an so einem tollen Sun Terminal (Hauptsponsor) - welches völlig veraltet ist, da ich hier keinen Zugriff auf das Web3.D bekomme - und muss mal kurz über diesen (kleinen) Fehlstart hier bloggen.
Mit einem Kracher starten - mit einem Kracher aufhören
Die re:publica ist für mich mit einem guten und einem schlechten Eindruck gestartet - wobei die Tatsache, dass ich jetzt was blogge eher auf den schlechten zurückzuführen ist.
Geht es doch bei einem Barcamp gleich froh und munter zur Sache, setzt man hier auf Einschläfern (um den kostenpflichtigen Kaffee-Konsum in die Höhe zu treiben?) und präsentiert einen Soziologen von der Uni, der uns vorweg ein wenig Theorie vermitteln möchte und einen so komplizierten Vortrag vorbereitet hat, dass er ihn lieber mal vorliest (gefühlte 15 DIN-A4 Seiten) und nach 20 Minuten dann auch zum ersten Punkt seiner These kam …. ![]()
Merken: Muss man einen Vortrag vorlesen, weil man die Komplexität des Inhaltes in einer freien Rede nicht abbilden kann, sollte man sich nochmal grundlegende Gedanken machen, ob der Vortrag evtl. etwas verändert werden sollte …
Vortrag kommentieren per Handy - sehr cool
Was allerdings hier sehr schön ist (und das ist auch ein erster Eindruck), ist die Möglichkeit per SMS Nachrichten auf einen Screen zu schicken, der neben der Hauptbühne hängt. Da erscheinen dann a la Twitter Sprechblasen mit den entsprechenden Botschaften.

(via)
Wie man sich denken kann, wurde diese Möglichkeit auch gleich beim ersten Vortrag genutzt. Es wurden Rhetorik-Lurse für Soziologen gefordert und sich über eine gegenteilige Wirkung zum Konsum von Kaffee unterhalten. Nachdem so langsam auf diese Weise die ersten Lacher produziert wurden, hat das auch noch den Redner verunsichert … oh ha
Aber an sich eine tolle Sache. Das ist wie bei einem Vortrag in Second Life - das Publikum kann während des Vortrages mitreden - ohne direkt den Redner zu stöhren. In Second Life konnten wir ja in der Vergangenheit beobachten, dass auf diese Weise Fragen beantworten werden konnten, während der Vortrag noch läuft. Sicherlich eine spannende Dynamik.







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