… ich kann doch Informations- und Unterhaltungsangebote viel einfacher im Web nutzen. Wenn ich mit anderen kommunizieren will, greife ich zu Telefon, Email oder Chat. Intellektuelle Menschen brauchen keinen Avatar, der wie ein Fuchs aussieht und mit dem ich mich erst irgendwo hinbewegen muss.
Mit diesen und weiteren ähnlichen Aussagen sah ich mich gestern Abend im familiären Kreise konfrontiert und dachte mir, dass hierrauf eine Antwort im Blog sinnvoll wäre, da sich diese reaktionären Kräfte sicherlich nicht auf mein eigenes Umfeld beschränken
Das Web3.D ist nicht primär ein Informationsmedium
Bei der Frage, warum man einen digitalen Stellvertreter braucht, ist es hilfreich sich als aller erstes darüber bewusst zu werden, dass es bei virtuellen Welten nicht primär um Information geht. Es gibt nur ganz wenige Szenarien, in denen eine Informationsdarstellung von einem virtuellen Raum profitiert: a) wenn die Information nativ einer Räumlichkeit bedarf oder b) ihre Komplexität in einem virtuellen Raum besser darstellbar ist.
Dahern kann man festhalten, dass wenn ich alleine in kurzer Zeit möglich effizient ohne jegliche Kommunikation an Informationen kommen möchte, ich definitiv keinen Avatar brauche und mich beruhigt wieder in mein Wohnzimmer setzen kann, um die Zeitung oder ein gutes Buch zu lesen - vielleicht was über die französiche Revolution?
Spannend wird es - und das wäre eigentlich Punkt c) - wenn Information durch Kommunikation und Interkation bereichert wird.
Das Web3.D ist pirmär ein Kommunikationsmedium
Telefon, Fernseher und auch das Web bedrohten bereits in der Vergangenheit unsere Gesellschaft und stellten einen Angriff auf das geschrieben Wort, die literarische Bildung und sozialer Nähe dar.
Virtuelle Welten unternehmen nun einen erneuten Versuch die Menscheit in die soziale Isolation zu zwingen und sie damit ihrer Fähigkeit zur Kreativität, Kommunikation und Sozialisation zu berrauben.
“So ein Schwachsinn!” (Sebastian Küpers, Kreuzberger Cafe, 09. April 2007)
Es geht bei virtuellen Welten mehr denn je um Kreativität, Kommunikation und Gemeinschaftlichkeit. Kurz um kann man sagen, dass so ziemlich sämtliche Szenarien, die auf einer dieser drei Faktoren setzen und in irgendeiner Weise einer digitalen Abbildung benötigen, sich in Zukunft in einer virtuellen Welt hervorragend umsetzen lassen.
Das Web2.0 hat mit seinen Weblogs, Wikis, Video- und Foto-Communites und sozialen Netzwerken gezeigt …
- wie gut sich Kreativität in einem digitalen Messenmedium entfalten kann
- wie intensiv dabei die Kommunikationsmöglickeiten genutzt werden
- wie wichtig eine digitale Präsenz geworden ist
- wie minimal die Gefahr ist, dadurch in die soziale Isolation zu geraten
Virtuelle Welten reihen sich jetzt in diese Erfolgsgeschichte ein und bringen nochmal weitere Dimensionen und Qualitäten ins Spiel: Avatare, Räumlichkeit, Immersivität und Echtzeit. Um die Eingangsfrage zu beantworten, muss man jetzt bewerten, ob diese zusätzlichen Faktoren einen Mehrwert darstellen.
Ich bin so ungern alle in einem Netz von 1.5 Milliarden Menschen
Um die Sache nochmal anders zu erklären: Wenn ich auf einer Webseite bin und ein Informationsangebot nutze, tun dies vermutlich auch gerade noch ein paar andere Menschen zum selben Zeitpunkt. Das sind evtl. Menschen mit gleichen Interessen, gleichen Fragestellungen, unterschiedlichen Antworten und vielfältigen Meinungen.
Wem es als Potential erscheint mit diesen Menschen in Kontakt zu kommen und dies nicht als nettes Beiwerk abtut, der sollte sich darüber Gedanken machen, wie man dieses Potential bestmöglich nutzen kann.
Natürlich können Webseiten anzeigen wie viele andere User gerade einen Artikel lesen - diese Menschen habe heute schon in vielen Fällen die Möglichkeit das gelesene zu kommentieren, in einem Forum zu diskutieren oder auf ihrem Blog weitergehend zu betrachten - wir können auch einen Chat mit diesen Personen starten und somit mit diesen Menschen kommunizieren …
… aber was sind die Vorteile, warum ich dazu mit einem Avatar in einen virtuellen Raum gehen soll?
Avatare, Räumlichkeit, Immersivität, Echzeit und vieles mehr …
Ein Chat-Fenster mit lauter Nicknames ist sehr nichtssagend. In einem virtuellen Raum sehe ich mit wem ich spreche. Und über den Avatar erfahre ich mehr über meinen Gesprächspartner, als über einen blossen Nickname. (z.B.: hans10024)
Falls ich nun wirklich mit einem Fuchs rede, sagt das auch was über die Person aus. (Furries verbinden damit ja eine ganze Philosophie) Das Bild kann aber natürlich ebenso trügen (Mann mit Frauen-Avatar Frau etc.) und ist letzten Endes vor allem dazu da, mehr Ausdrucksformen zu haben: Die Kommunikation wird reichhaltiger.
Ich habe nicht nur das Aussehen meines Avatars als Ausrucksform, sondern vor allem auch Gestik und Mimik! (in Second Life nocht sehr beschränkt - wird aber immer besser und intuitiver werden) Bei einem Gespräch ist dies ein, wie bei einer realen Begegnung selbstverständlich, sehr wichtiges Hilfsmittel und fehlt in einem Text-Chat fast völlig, bzw. wird über Emoticons simuliert
In einem Raum habe ich Nähe und Distanz, was meine Kommunikation ebenfalls reichhaltiger gestaltet und intuitiver werden lässt. Ansatt einen privaten Chat-Raum aufmachen zu müssen, gehe ich auf einen Avatar zu und setze mich z.B. mit ihm in die Ecke um ein Gespräch unter vier Augen zu führen und gehe danach zu einer Gruppe zurück, innerhalb der ich mich auch räumlich positionieren werden und somit meiner Kommunikation einen weiteren Ausruck verleihe.
Es ist schliesslich ein Unterschied ob ich mich in mitten einer Gruppe stelle und anfange zu reden (ziehe die Aufmerksamkeit auf mich), oder ob ich etwas Abseits stehe und offensichtlich einfach nur zuhöre.
All diese Informationen sind in einem “normalen” Text-Chat nicht präsent … aber vielleicht schon eher in einer Videokonferenz? Dort sind Gestik und Mimik nativ vorhanden und es handelt sich zweifelsohne auch um eine sehr reichhaltige Kommunikationsform über Distanz.
Hier stellt sich allerdings die Frage, ob ich mit jeder beliebigen Person aus dem Netz unmittelbar eine Videokonferenz starten möchte, oder in dem Fall eher einen First-Contact über Avatare bevorzuge? Warum sind eigentlich Video-Telefone bisher immer gescheitert, obwohl technisch längst möglich? Vielleicht weil ich abends zuhause einfach scheisse Aussehe, wenn gerade ein geschäftlicher Kontakt anruft? Mein Avatar sieht dagegen immer gut aus und lässt sich auch als Stellvertreter ins Rennen schicken, wenn die Ringe unter den Augen für das ad-hoc Meeting einfach nicht mehr wegzubekommen sind
Was einer Videokonferenz aber fern ab von dieser Frage trotzdem fehlt (nehmen wir als Beispiel zwei zusammengeschaltete Meetingräume mit jeweils mehreren Personen), ist die gemeinsame Räumlichkeit und der gemeinsame Kontext.
Der Kontext indem ich mich aufhalte definiert viele Faktoren einer Begegnung und der Kommunikation. Der Kontext ruft eine Stimmung hervor, beeinflusst Erwartungshaltung, Ausdrucksform und Umgang miteinander. Eine Videokonferenz ist in dieser Hinsicht höchst unflexibel. Mit einer Gruppen von Avataren kann ich aber weitesgehend völlig frei (Stichwort: Kreativität) den Kontext definieren.
So kann ich mit weltweit verteilten Teilnehmer eines Gespräches, die evtl. in der Realität Zuhause, im Büro oder sogar der U-Bahn sitzen, einen Kontext teilen, der alle im gleichen Maße beeinflusst. Ob ich ein virtuelles Meeting mit Kollegen in einem virtuellen Konferenzraum oder an einem virtuellen Strand-Cafe halten, wird sicherleich einiges an Einfluss darauf haben, wie das Gespräch verlaufen wird.
Der nächste Punkt ist die Interaktion. Ich habe in virtuellen Welten die Möglichkeit direkt mit allen Teilnehmer zu interagieren. Ich kann ihnen die Hand geben, mit ihnen gemeinsam etwas betrachten, auf etwas zeigen, um etwas herumgehen, etwas erleben usw. … bei einer Videokonferenz sitzt jede Partei in ihrem Raum und eine weitergehende Interaktion zwischen diesen beiden Gruppen ist kaum möglich.
Darüber hinaus ist das spannende, dass Metaversen so immersiv sind, dass man nach kurzer Zeit wirklich das Gefühl hat mit diesen Personen gemeinsam an diesem Ort zu sein. Damit gehen natürlich weitere spannende Wirkungen einher und ermöglilchen einen Qualität der Kommunikation und Interaktion, die es so bisher digital noch nicht gegeben hat.
Die Frage ist nämlich - und genau das versucht ja auch Corecon mit seinem Engagement in Second Life zu erproben - inwiefern man sich wirklich nach kurzer Zeit mit seinem Avatar identifiziert und als Teil dieser Gruppe fühlt - und ob dann alle in der Realität funktionierenden Gruppen-Mechanism auf den virtuellen Raum übertragbar sind.
Das wäre sicherlich mehr als fazinierend, denn damit kann man Kommunikation und Interaktion plötzlich in einer digitalen Form abbilden, die bisher nicht möglich war! Das leistet bisher kein virtual Classroom, keine Videkonferenz und auch kein “Powerpoint verschicken + Telekonferenz” … das leistet bisher nur die Realität!
Virtuelle Welten ermöglichen eine neue Form digitaler Kommunikation
Ich hoffe das klar geworden ist, dass über einen Avatar in einem virtuellen Raum die Kommunikation mit anderen eine neue Dimension erhält und in der Form bisher im Internet nicht abbildbar gewesen ist. Die alles entscheiden Frage ist aber natürlich, ob wir diese neue Dimension wirklich brauchen - bzw. wofür brauchen wir sie?
Ich denke, dass unsere virtuellen Webmontage bisher eines der besten Praxisbeispiele darstellen, inwiefern Menschen von Avataren und virtuellen Welten profitieren können. Menschen aus ganz Deutschland - die sich teilweise auch real kennen - können zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem gemeinsamen virtuellen Ort sein, sich austauschen Networking und Socialising betreiben, ein Informationangebot (die Vorträge) gemeinsam wahrnehmen und anschliessend dieses diskutieren und vertiefen.
Wer das vorhanden sein dieser Vorteile generell leugnet und “Avatar basierte Kommunikation” als Albernheit abtut, würde ich definitiv als reaktionär bezeichnen. Worüber sich diskutieren liesse, wäre der Grad der Verbesserung gegenüber herkömmlichen Möglichkeiten und das Kosten / Nutzen Verhältniss auf Grund der aktuellen sehr hohen Lernkurve.
Wenn man versucht das Phänomen “Avatar basierte Kommunikation” irgendwo zu verorten, würde ich sagen, dass man damit die reichhaltigste virtuelle Kommunikations- und Interaktionsform gefunden hat und darüber nur noch die Realität kommt. Telefon, Email, Chat und Videkonferenzen reihen sich alle hinter der “Avatar basierten Kommunikation” ein.
Fazit: Intellektuelle haben einfach Angst vor Fuchs Avataren?
In dem Maße, indem die Aussage, dass das Web wesentlich effizienter zum Konsum von Information ist, richtig ist, in dem Maße ist auch die Aussage, dass digitale Kommunikation in einem virtuellen Raum über digitale Stellvertreter (man beziehe an dieser Stelle die zukünftige Voice-Integration von Second Life bereits mit ein) effizienter und reichhaltiger sein wird, richtig.
Das Web3.D verbessert also die Kommunikation und Interaktion in der Virtualität - dass das reale Treffen immer noch an der Spitze steht, ist dabei natürlich unangefochten - nur leider nicht immer möglich bzw. wünschenswert.
Der zurückliegende Presse-Hype hat natürlich einen enorm positiven Beitrag zu der Entwicklung von virtuellen Welten geleistet, aber wie ich immer wieder feststelle, bleiben auch häufig genau die falschen Aspekte in den Köpfen der Menschen hängen.
Sätze wie “Ich brauch kein zweites Leben”, “Intellektuelle brauchen keine Avatare” oder “Dort gibt es doch nur Pornographie und Glückspiel” lassen mich wirklich manchmal an dem Maße mit dem sich vermeintliche Intellektuelle “eingehend und reflektiert mit gesellschaftlichen oder anderen theoretischen Themen und Fragestellungen beschäftigen” (Wikipedia) zweifeln.
In dem Sinne - es darf diskutiert werden - ich bin gespannt auf eure Meinung! Braucht ihr einen Avatar? Oder habe ich wichtige Aspekte übersehen?




13 responses so far ↓
1 Digitale Tage // Apr 9, 2007 at 4:07 pm
Second Life und der 5. Webmontag in Stuttgart - die Diskussione/blog…
Hier ist die Diskussion, für die die Zeit am Montag nicht mehr reichte:
Second Life und der 5. Webmontag in Stuttgart
Update: Und noch ein längeres Posting von Pixelsebi über eine ganze Reihe von Fragen zu SL….
2 Stephan Janosch // Apr 10, 2007 at 1:19 pm
Wenn man in einem virtuellen Raum unterwegs ist und dort auch wahrgenommen werden will, braucht man eine Repräsentation. Eben den Avatar.
Will man nur als stiller einsamer Geist dort sein, braucht man ihn nicht.
Mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen. Interessant wäre zu wissen, das die Pioniere der VR vor 30-20 Jahren zu dieser Problematik gedacht und gesagt haben.
3 Matthias // Apr 10, 2007 at 3:04 pm
Ich bin der Sache bislang gegenüber auch eher skeptisch gewesen bzw. habe zu wenig Dimensionen des SL erkannt (siehe etwa den Artikel in meinem Blog vom 10.04.).
Lese ich den ausführlichen Beitrag hier, stellt sich mir jetzt schon eher die Frage, wie lange ich selbst noch ohne einen Avatar werde leben können: Die möglichen Vorteile sind bemerkenswert.
Bislang waren mir eher die kommerziellen Aspekte des SL bewusst, deretwegen man ja nicht wirklich in eine solche Parallelwelt eintauchen muss.
Die von Ihnen hier aufgezeigten Faktoren dagegen spielen in der öffentlichen Debatte um SL ja leider noch keine große Rolle. Sonst wäre das Meinungsbild vermutlich schon ein Anderes.
4 Christian Scholz // Apr 10, 2007 at 9:25 pm
Aus einem Kundengespräch: “Und diese Figur dort vorne, die lenken also Sie nun?”
Aber es ist doch nicht nur irgendeine Figur!
5 mrtopf.de - » Die Familie und Second Life oder warum man einen Avatar braucht // Apr 10, 2007 at 9:29 pm
[…] Und auch Sebastian Küpers scheint eine ähnliche Konversation gehabt zu haben, allerdings wohl etwas kritischer und er hat sich dann auch die Zeit genommen, darauf in seinem Blog zu antworten. […]
6 Michael Bielitza // Apr 11, 2007 at 12:53 pm
Schöner Beitrag!
Du hast mit viel Herzblut einen langen Artikel geschrieben, der endlich einmal abseits allen Boulevard Geschreibsels über Prostitution und Gewinnspiel im Web3.D die wirklichen, handfesten Vorzüge darstellt. Du hast vollkommen recht wenn du behauptest, dass Videokonferenzen der Kommunikation mit Avataren unterlegen sind. Das iSight-Symbol von iChat habe ich genau aus dem von dir beschriebenen Gründen schon seit langem nicht mehr benutzt. Die erste Begeisterung ist verflogen - wer möchte schon mit fettigem Haar und Schlabbershirt zu einem spontan Videochat eingeladen werden? Ich jedenfalls nicht. Ein Avatar ist halt immer irgendwie vorzeigbar.
Einen wichtigen Aspekt finde ich auch, dass Avatare das Web ein Stück weiter demokratisieren können, in dem sie - vom Grundsatz her - uns allen Möglichkeiten bieten, die uns im ersten Leben vielleicht aufgrund von äußerer Erscheinung, Stimme usw. verschlossen bleiben. Avatare bieten damit eine Chance das eigene Potential voll auszuschöpfen. Außerdem ist auch die Hemmschwelle sich aktiv an Themen und Diskussionen zu beteiligen deutlich geringer. Der Avatar und damit der Mensch der dahinter steht, wird nach ganz anderen Kriterien bewertet als in der realen Existenz, da vorab nicht zuerst die Äußerlichkeiten gesehen werden.
Kritisch sehe ich in diesem Zuge noch etwas die von dir angesprochene Voice-Integration in der nächsten Version von second life. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich ein Fortschritt ist. Wie geht es dann weiter? Wollen wir wirklich, dass second life so “echt” wird wie die Realität. Ist der nächste Schritt dann die Direktübertragung von Gestik und Mimik per Videokamera. Irgendwann ist es dann kein Stellvertreter mehr, der da für mich unterwegs ist, sondern die reale Projektion in eine virtuelle Welt. Mir ist das schon fast wieder zu real und läuft den Vorzügen die ich sonst bei einem Avatar sehe eher entgegen.
7 Bernd Celt // Apr 11, 2007 at 1:25 pm
Hallo Sebastian,
ich als Avatar wollte mich mal bedanken, für Deinen interessanten Beitrag. Die eigentliche Existenz eines Avatars, als Darstellungen eines realen Menschen, greift keine realen Existenzen an oder verdrängt diese. Warum verstehen uns einige Menschen als Bedrohung? Ich stehe in der Kommunkation als Abbild eines Menschen. Aber warum meinen dann einige Intellektuelle sie brauchen keine Avatare. Ich kenne eine Menge Foren bei denen auch Bilder als Avatare eine Persönlichkeit verbildlichen. Oder in Jahrbüchern von Universitäten stehen Bilder und Zeichnungen zur Visualisierung der Absolventen. Manchmal als Karrikaturen sogar.
In vielen Kulturen ist es auch Tradition ein Bild oder Zeichnung des Verstorbenen auf seinen Grabstein zu bringen. In Fernost kann es auch
Tier oder Drache sein. Die Vielfalt ist groß un der Avatar in Second Life ein wichtiges Teil der integrierten Kommunikationskette
Ich bin mir sicher, dass in Zukunft ein Avatar als tatsächliches (optimiertes) Video/Gestik -Abbild der realen Bediener werden wird.
Grüße Bernd Celt
8 Michael Bielitza // Apr 14, 2007 at 11:26 am
Lustig finde ich im Zusammenhang mit deinem Artikel, das Mario Sixtus auf sixtus.net im Gegensatz zu dir, gerade die SL Nutzer als reaktionär bezeichnet hat: “Ein Asyl für Ewiggestrige und Veränderungsverweigerer”. Ist mir noch mal eingefallen, weil der Artikel auch noch einmal im re:publica Magazin abgedruckt wurde.
9 Funaria Moose // Apr 15, 2007 at 4:29 pm
Michael, wundert dich der Nachruck bei re:publica? Der größte Teil der Blogosphere zittert doch vor dem 3D-Netz wie ehedem der Journalismus vor Blogs …
10 All the Worlds // Apr 17, 2007 at 5:19 pm
The questionnairre on Second Life…
Hm, 4 responses to my questionnaire. Less than I hoped for, more than I feared…
I guess I will wait a week longer to let my “advertising” work. Until then a good blog-entry, for those of you who read German, on a similar question, written by Sebas…
11 Klas Roggenkamp » Blog » Klas in South Park // Apr 17, 2007 at 6:32 pm
[…] (Hiermit erstellt, er gab den Tipp, und da steht, wozu das alles …) Andere haben gleich richtig zugeschlagen und alle Fotos ausgetauscht. […]
12 » Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit damit verbracht, auf meinem Arsch zu sitzen und auf Pixel zu starren» Blog Archive » nugg.ad blog // Apr 27, 2007 at 10:14 am
[…] Enthält übrigens auch ein paar spannende Antworten auf Sebastians Frage “Warum brauche ich einen Avatar” die er kürzlich aufgeworfen hat. Ich habe lange über die Antwort nachgedacht aber leider vergessen zu posten. Sorry. Aber das Interview ist eh die bessere Antwort. 2nd Life […]
13 Stephan // Apr 30, 2007 at 11:17 am
Weil es immer um die Ideen und Inhalte geht. Nur diese überleben den Menschen und sind womöglich wertvoller als der Mensch selbst.
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